SPD-Landtagsabgeordnete Dorothea Marx zum Internationalen Frauentag

Veröffentlicht am 06.03.2019 in Gleichstellung

Lohndiskriminierung muss aufhören – Frauen verdienen mehr

„Auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung brauchen wir Frauen einen langen Atem“, erklärt die Sondershäuser SPD-Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Thüringer Landtags, Dorothea Marx, anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein unbedingtes Muss. Es ist eine Schande für ein Land wie Deutschland, dass Frauen immer noch im Durchschnitt fast ein Viertel weniger als Männer verdienen“, so Marx. Hinzu kommt, dass mehr als zwei Drittel der Niedriglöhner in Deutschland Frauen sind. Durch diese Ungleichbehandlung sind die Folgen für die Frauen gewaltig, denn eine existenzsichernde Rente kann nicht aufgebaut werden.

„Gleichstellungspolitik ist Gesellschaftspolitik. Deshalb täte Deutschland Gut daran, diese Schieflage schnellstmöglich abstellen“, so Marx weiter. Nach der Einführung des Mindestlohnes muss der „Dienst am Menschen“ deutlich besser anerkannt und entlohnt werden. Viele Frauen arbeiten in den sogenannten personenbezogenen Dienstleistungsberufen, z.B. in der Pflege. Hier ist eine faire und bessere Bezahlung dringend geboten.

Dorothea Marx lädt alle Frauen zur traditionellen Frauentagsfeier der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen im Kyffhäuserkreis (ASF) am 21. März 2019 ein. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr mit einer Johann-Carl-Wezel-Führung, anlässlich des 200. Todestags des Dichters. Treffpunkt ist der Brunnen im Schlosshof. Im Anschluss können die Frauen die After-Work-Party der Soroptimistinnen im Achteckhaus besuchen, die Spenden für einen guten Zweck sammeln.

 

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