"Die Mitte im Umbruch - Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012"

Veröffentlicht am 17.05.2013 in Kampf gegen Menschenfeindlichkeit

Studienvorstellung und Diskussion:
"Die Mitte im Umbruch - Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012"

Dienstag, 21. Mai 2013, 18:00 Uhr
Ratssaal, Markt 7, 99706 Sondershausen

Mit:
Johannes Kiess, Mitautor der Studie, Universität Leipzig
Petra Pawelskus, MOBIT Thüringen
Cornelia Naumann, Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis
Dorothea Marx, rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag

Moderation: Steffen-Claudio Lemme, MdB, Vorsitzender von MOBIT e.V.

Rechtsextremismus ist eine Herausforderung, der sich Zivilgesellschaft und Politik dauerhaft und vor allem gemeinsam stellen müssen. Dabei sind es we-niger spektakuläre Einzelaktionen, wie besonders schreckliche Gewalttaten oder der Wahlerfolg einer rechtsextremen Partei durch die das freiheitlich de-mokratische System der Bundesrepublik durch Rechtsextremismus bedroht wird. Vielmehr droht das langsame Vordringen menschenverachtender Ge-danken und Einstellungen die Akzeptanz von Demo-kratie und Menschenrechten in Deutschland zu un-terhöhlen. Schlussendlich besteht die Gefahr, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus und andere gruppenbezogene men-schenverachtende Einstellungen zur Normalität in unserer pluralistischen Gesellschaft zu werden. Dem müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen.

„Die Mitte im Umbruch“, eine von der Friedrich- Ebert-Stiftung in Auftrag gegebene Studie, ist ein Barometer aktueller antidemokratischer Einstellun-gen in Deutschland. Besonders angesichts des An-fang Mai von der NPD in Leinefelde organisierten „Familientages“ mit einem anschließenden Rechts-rockkonzert, auf dem Nazis ihre volksverhetzenden Parolen skandieren, stellt sich die Frage, wie eine engagierte Zivilgesellschaft gegen menschenverach-tenden Einstellungen sowohl am rechten Rand als auch in ihrer Mitte vorgehen kann.

Wir sind gespannt darauf, gemeinsam mit dem Mit-autor der Studie, Johannes Kiess, über die Ergebnisse der Analysen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussion soll die Frage stehen, was die Ergebnisse der Studie über den Zustand unserer Gesellschaft und die gegenwärtige Gefährdung der Demokratie aussagen. Zum anderen wollen wir gemeinsam darüber nachdenken, wie eine weitere Verbreitung rechtsextremer Einstellungen verhindert und die Ursachen ihrer Entstehung bearbeitet werden können

 

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