Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) –
haben Thüringer Behörden versagt?
Dorothea Marx (SPD), Mitglied im Thüringer Landtag und
Mitglied im Untersuchungsausschuss 5/1 „Rechtsterrorismus und Behördenhandeln“ des Thüringer Landtags informiert über ihre Arbeit
Termin: Donnerstag, 29. August 2013, um 19:00 Uhr
Ort: Ratskeller Artern, Markt 14 in 06556 Artern
Die Abkürzung NSU steht nicht nur als Synonym für fremdenfeindliche Morde, Terrorismus und Rechtsradikalismus, sondern auch für das Versagen der Behörden, die eine solche Mordserie für undenkbar hielten.
Im Februar 2012 hat der Thüringer Landtag beschlossen, einen Untersuchungsausschuss ein zusetzen, dessen Aufgabe es ist, ein mögliches Fehlverhalten der Thüringer Sicherheits- und Justizbehörden sowie der zuständigen Ministerien aufzudecken.
Die Vorsitzende des Ausschusses ist Dorothea Marx (SPD).
Die Juristin ist seit 2009 Abgeordnete des Thüringer Landtages. Bevor sie sich 1998 in Sondershausen niederließ, war sie bereits als Abgeordnete der SPD im Deutschen Bundestag an einem Untersuchungsausschuss über die Machenschaften des DDR-Devisenbeschaffers Alexander Schalck-Golodkowski beteiligt.
Dorothea Marx wird über die Arbeit des Untersuchungsausschusses berichten, Fragen beantworten und für eine Diskussion bereit stehen.
Die Gesprächsrunde steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen.
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Ausschlussklausel:
Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.