„Ich bin dann mal weg“ – ein schlechter Faschingsscherz von Wucherpfennig?

Veröffentlicht am 02.02.2010 in Allgemein

Mit Befremden und Erstaunen kommentiert die SPD-Landtagsabgeordnete Dorothea Marx aus dem Kyffhäuserkreis die heutige Pressemitteilung des CDU-Landtagsabgeordneten Gerold Wucherpfennig zu seinem angekündigten Wechsel aus dem Kyffhäuserkreis in den Wahlkreis des scheidenden Dieter Althaus „auf Bitten seiner Eichsfelder Freunde“.

Der von den Bürgern des westlichen Kyffhäuserkreises direkt gewählte Abgeordnete Wucherpfennig könne nicht einfach seinen Wahlkreis gegen einen anderen eintauschen, auch dann nicht, wenn ihm der Weg in den Kyffhäuserkreis aus dem Landkreis Göttingen, in dem er wohne, ohne Ministerdienstwagen anscheinend zu lang sei und sein Herz wohl - wie sich nun zeige - in Wahrheit immer nur fürs Eichsfeld geschlagen habe.

Die Ankündigung Wucherpfennigs, der für Dieter Althaus nachrückende Manfred Scherer werde sich nun statt seiner um den Kyffhäuserkreis kümmern, mache diesen Fehltritt nicht besser, da Wahlkreisabgeordnete nicht wie in einer Erbmonarchie „eingesetzt“, sondern von den Bürgern zu wählen seien.

Wenn Wucherpfennig sich zurück ins Eichsfeld sehne, so Marx, solle und müsse er schon so konsequent sein, sein im Kyff-häuserkreis erworbenes Landtagsmandat schlicht und einfach den Bürgern zurückzugeben.

 

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