Kyffhäuserkreis erhält 477.970 Euro im Rahmen des Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben

Veröffentlicht am 14.12.2018 in Soziales

Dorothea Marx (SPD): „Familien erhalten bessere Unterstützung vor Ort“

Thüringer Kommunen erhalten künftig mehr Geld für die Familienförderung. Im Rahmen des Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben wird das Land insgesamt rund 6,3 Millionen Euro mehr zur Verfügung stellen. Um das Zusammenleben der Generationen zu fördern – von den Kleinsten bis zu den Ältesten – hat das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie das Landesprogramm „Familie eins99“ entwickelt.

„Das Älterwerden muss genauso lebenswert gestaltet werden, wie das jung sein. Deshalb begrüßen wir die Mittel, die die Landesregierung für die Umsetzung des Programms den Landkreisen zur Verfügung stellt“, so Dorothea Marx, Mitglied der SPD-Landtagsfraktion. Wenn der Kyffhäuserkreis die Höchstförderung des Landes in Anspruch nimmt, liegt die neue Fördersumme bei 477.970 Euro. Bisher waren es 108.255 Euro, das sind also rund 370.000 Euro mehr.

Im Programm „Familie eins99“ wird durch direkte Beteiligung von Familien  an der konkreten Planung vor Ort eine bedarfsgerechte, den Regionen entsprechende soziale Infrastruktur für das Zusammenleben der Generationen geschaffen. „Der Familienbegriff ist heute viel weiter zu fassen und mit dem Umstand, dass wir Menschen immer älter werden, stehen Familien auch vor ganz anderen Herausforderungen. Deshalb ist es gut, wenn die Hilfsangebote vor Ort bedarfsgerecht gestaltet sind, damit die Familien in den Landkreisen und kreisfreien Städten die Infos, Beratung und Unterstützung bekommen, die sie auch wirklich brauchen. Das stärkt außerdem den Wohn- und Wirtschaftsstandort“, so die Vizepräsidentin des Thüringer Landtags, Dorothea Marx.

Hintergrund:

Die Landkreise und kreisfreien Städte haben die Möglichkeit, die Förderung über das Landesprogramm in drei Stufen in Anspruch zu nehmen. Die oben genannten Zahlen entsprechen einer Inanspruchnahme der Höchstförderung. Hinzu kommen kommunale Ko-Finanzierungen, die bei mindestens 30 Prozent liegen muss.

Weitere Informationen finden sich unter www.eins99.de

 

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