Zu der Berichterstattung des MDR, nach der in einem Aktenlager bei Immelborn eine Viertelmillion vertraulicher Akten gelegen haben, und dem Eingreifen des Datenschutzbeauftragten erklärt die Datenschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dorothea Marx:
„Dem Datenschutzbeauftragten Lutz Hasse muss für seinen entschlossenen Zugriff Respekt gezollt werden. Durch sein Eingreifen hat er hochsensible Informationen vor unbefugtem Zugriff sichergestellt."
Dorothea Marx weiter:
"Es ist eine ungeheuerliche Schlamperei, wie fahrlässig bei der Abwicklung der insolventen Archivierungsfirma mit den Akten umgegangen wurde. Aber auch die Auftraggeber der Firma müssen sich fragen, ob sie nicht ihre Pflichten zum Schutz ihnen überlassener sensibler Daten verletzt haben. Wenn ein Archivar pleite ist, muss sich doch jeder, der bei ihm Akten eingelagert hat, automatisch die Frage stellen, ob und wie die Archivierung seiner Akten weiter gesichert ist. Und das umso mehr, wenn es sich offensichtlich um äußerst sensible Daten wie Patientenakten und Personalakten handelt. “