Sondershausen erhält 423.264 Euro zusätzlich für Kultur

Veröffentlicht am 25.04.2014 in Bildung & Kultur

Die Stadt Sondershausen wird aus dem neu geschaffenen Kulturlastenausgleich in diesem Jahr 423.264 Euro zusätzlich für sein kulturelles Engagement vom Land Thüringen erhalten, erklären Dorothea Marx, Landtagsabgeordneten aus Sondershausen und die 1. Beigeordnete der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick. Damit leiste das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einen entscheidenden Beitrag für die weitere Entwicklung und die Förderung des Kulturlandes Thüringen.

„Die Stadt Sondershausen gehört zu den kulturellen Leuchttürmen Thüringens. Für diese besondere Rolle habe ich mich immer vor Ort und in der Landeshauptstadt eingesetzt. Dieser Einsatz wird jetzt belohnt“, so Dorothea Marx.

Cornelia Kraffzick unterstreicht: „Der Kulturlastenausgleich ist ein wichtiger Beitrag, um die vielfältigen kulturellen Angebote der Stadt Sondershausen zu erhalten und auszubauen. Das ist ein eindeutiges Bekenntnis der Landesregierung zum Kulturland Thüringen.“

Der Nordthüringer Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme freut sich zudem, dass auch die Stadt Nordhausen für ihre kulturellen Einrichtungen 589.517 € aus dem Kulturlastenausgleich bekommt. „Es ist ein wichtiges Zeichen gegenüber Städten wie Nordhausen und Sondershausen die für ihre Bürgerinnen und Bürger, auch gemeinsam ein großes kulturelles Angebot vorhalten, um somit eine Teilhabe jedes einzelnen zu gewährleisten.“ so der Bundespolitiker Lemme.

Die Zuweisungen aus dem für 2014 insgesamt 9 Millionen Euro umfassenden Kulturlastenausgleich erhalten die beiden Städte aufgrund ihrer kulturellen Einrichtungen, die sich durch überregionale Bedeutsamkeit auszeichnen. Diese Bedeutsamkeit liegt dann vor, wenn das Land Thüringen oder der Bund die Kultureinrichtung institutionell fördern. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Landkreise zudem nur, wenn sie mindestens 4 Prozent ihres Verwaltungshaushaltes für die Kulturförderung aufwenden. Zusätzlich müssen Städte mindestens 50 Euro und Landkreise mindestens 20 Euro pro Einwohner für Kultur ausgeben. Alle drei SPD-Politiker werten den kulturellen Ausgleichsfond als wichtige Stütze für Kommunen, die eine hohe Verantwortung für das kulturelle Erbe haben.

 

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