Flächendeckende Verankerung wurde lange gefordert / Weiterer Punkt aus dem Koalitionsvertrag abgearbeitet
„Manchmal braucht es einen langen Atem, bis aus einer guten Idee gute Politik wird“, so der Kommentar von Dorothea Marx, justizpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, zum bevorstehenden Start des Landesprogramms „Schulsozialarbeit“. Mit der heute von der zuständigen Ministerin vorgestellten Richtlinie stehe dem Inkrafttreten des Programms zum Schuljahr 2013/2014 nichts mehr im Wege, so Marx. Landkreise und kreisfreie Städte könnten sich nun mit ihren Vorhaben um eine Teilnahme an dem Projekt bewerben. Für die Jahre 2013 und 2014 stünden insgesamt 13 Millionen Euro zur Verfügung.
Dorothea Marx erinnert daran, dass man mit dem Landesprogramm „Schulsozialarbeit“ einen weiteren Punkt aus dem Koalitionsvertrag abgearbeitet habe. „Die Verhandlungen um die Finanzierung waren hart, aber es hat sich gelohnt. Die konkreten Projekte können zum neuen Schuljahr beginnen“, so Marx weiter. „Damit kann die Schulsozialarbeit in Thüringen endlich flächendeckend verankert werden, was von den Akteuren der Jugendhilfe und Schulpraktikern bereits seit fast 20 Jahren gefordert worden ist. Drogenprobleme, Mobbing und vieles mehr – für diese und andere Probleme kann es jetzt eine Anlaufstelle in den betroffenen Schulen geben“, zog Dorothea Marx ihre Fazit. „Trotz knapper Kassen und den damit verbundenen Verteilungskämpfen: Wir haben unser Versprechen eingelöst. Deshalb markiert der heutige Tag einen großen politischen Erfolg für uns Sozialdemokraten.“