Als weiterer Fachmann an der Seite des SPD-Spitzenkandidaten Christoph Matschie steht Frank Krätzschmar fest. Der 49-Jährige übernimmt die Bereiche Wirtschaft und Arbeit.
Als weiterer Fachmann an der Seite des SPD-Spitzenkandidaten Christoph Matschie steht Frank Krätzschmar fest. Der 49-Jährige übernimmt die Bereiche Wirtschaft und Arbeit.
Christoph Matschie sieht Thüringen gerade bei der Wirtschaftsförderung in den kommenden Jahren vor gewaltigen Herausforderungen. Der Ministerpräsidentenkandidat der SPD unterstreicht dabei, dass das von CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus propagierte Senken der Ost-Löhne ein völlig falscher Weg ist.
Matschie: "Die Niedriglohndebatte geht in die absolut falsche Richtung. Wir brauchen vielmehr einen klaren Schwerpunkt auf Wachstumskerne und eine optimale Förderstruktur. Forschung und Bildung müssen in eine direkten Kontakt zur Wirtschaft gebracht werden. Denn durch Innovationen entsteht in bestehenden Unternehmen die Kraft für einen neues Wachstum. Und: Gerade der Tourismus in Thüringen braucht eine optimale Förderung. Hier können neue Jobs entstehen."
Frank Krätzschmar betont, dass Fördermittel künftig nicht mehr "mit der Gießkanne" im Land verteilt werden dürfen. Unterstützung muss gezielt in Wachstumsregionen und erfolgversprechende Branchen fließen. Wichtig sei ebenfalls, eine alle Angebote bündelnde Anlaufstelle für Investoren zu schaffen - ein sogenanntes One-stop-Office. Gleichzeitig kündigte Krätzschmar neues Engagement in der Beschäftigungspolitik an, nachdem die CDU in den vergangenen Jahren die Mittel für den 2. Arbeitsmarkt massiv zusammengestrichen hat. "Eine SPD in der Thüringer Landesregierung wird überzeugt sein, dass der zweite Arbeitsmarkt als Flankierung gebraucht wird", versicherte Krätzschmar.
Krätzschmar hat bei seiner Arbeit als Geschäftsführer der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) sowie als Vorsitzender des Wirtschaftsforums der Thüringer SPD umfangreiche Kontakte geknüpft und kennt sich als aktiver Kommunalpolitiker und ehemaliger Geschäftsführer einer Stadtentwicklungsgesellschaft auch in der Situation in Thüringens Städten und Gemeinden perfekt aus.
Vita
1973 Abitur
bis 1985 Studium an der TH Merseburg und der FS Hermsdorf
1981 - 1985 Physiklaborant und Entwicklungsingenieur bei den Leunawerken
1985 - 1987 Prüfingenieur im Zeisswerk Saalfeld
1987 - 1990 Softwareingenieur im Ankerwerk Rudolstadt
1990 - 1997 Hauptamtlicher Beigeordneter und Dezernent der Stadt Rudolstadt
1993 - 1997 Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Rudolstadt
seit Nov. 1997 Mitglied der Geschäftsführung der LEG Thüringen
Politische Funktionen
Seit Januar 1990 Mitglied der SPD, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rudolstadt bis 1994
1990 - 1994 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Rudolstadt
1994 - 2002 Mitglied des Kreistages Saalfeld-Rudolstadt
1995 - 2002 Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion
Seit September 2003 Vorsitzender des Wirtschaftsforum der SPD Thüringen e.V., zuvor Leiter des Fachausschusses Wirtschaft in der SPD Thüringen
Beisitzer im SPD-Landesvorstand
Ehrenämter
Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Rudolstadt
Präsidiumsmitglied des Erfurter Leichtathletikclub e.V.
Vorstandsmitglied des Rotary-Club Rudolstadt
Homepage SPD Thüringen